CONCOURS GÉZA ANDA 2018

CONCOURS GÉZA ANDA 2018

GÉZA ANDA FESTIVAL 2016

HORTENSE ANDA

HORTENSE ANDA-BÜRLE

Teilnehmer

Varvara#

Varvara

  • Varvara  Nepomnyashchaya
  • Russische Föderation
  • Alter: 35
  • weiblich
  • Profilaufrufe: 13309
  • Concours (Platzierung): 2012 (1.)
Über mich:

Varvara Nepomnyashchaya ist 1983 in Moskau geboren. Nach 11-jähriger Ausbildung an der Gnessin-Spezialschule für Musik bei Prof. Lidija Grigorieva wurde sie als Studentin am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium in die Klasse von Prof. Mikhail Voskressensky aufgenommen. 2011 führte sie ihr Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Prof. Evgenij Koroliov fort, welches sie 2013 mit Erfolg abschloss.

 

Früh schon erhielt sie zahlreiche Preise und Stipendien, wie z.B. den 2. Preis des J.S. Bach Wettbewerbs 2006 in Leipzig, den 2. Preis des Nagoya-Klavierwettbewerbs 2008, den 3. Preis des Bremer Klavierwettbewerbs 2009, den 3. Preis des Svetislav Stancic-Wettbewerbs 2011 in Zagreb und den 3. Preis des 63. Prager Frühling-Wettbewerbs 2011. 2012 gewann sie den 1. Preis beim 12. Concours Géza Anda in Zürich. Ausserdem sprach ihr die Jury den Mozart-Preis zu; den Géza Anda-Publikumspreis erhielt sie für ihre Interpretation von Beethovens Klavierkonzert Nr. 3 in Begleitung des Tonhalle-Orchesters Zürich unter David Zinman.

 

Seit Jahren gibt Varvara Klavierabende im In und Ausland und tritt als Solistin mit verschiedenen Kammer- und Sinfonieorchestern auf.
Zahlreiche Konzertengagements führten sie bereits nach Russland, Deutschland, Spanien, Frankreich, Polen, Italien, Griechenland, Österreich, Japan und in die Schweiz. In Verbindung mit dem ersten Preis beim Concours Géza Anda standen unzählige Konzertauftritte, u.a. mit dem Orchestra della Svizzera Italiana, dem Symphonischen Orchester der Cappella St. Peterburg, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, der Jenaer Philharmonie, dem Wiener Kammerorchester, dem Musikkollegium Winterthur, dem Concerto Budapest, dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt a/O, der Royal Prague Philharmonic, dem Wiener Radio-Sinfonieorchester, dem Orchester des Mariinsky Theaters unter Dirigenten wie Valery Gergiev, Cornelius Meister, Clemens Schuldt, Heiko M. Förster.

 

Einladungen erhielt sie von zahlreichen bedeutenden Festivals, wie dem Ruhr-Klavierfestival, dem Septembre Musical von Montreux, dem Menuhin-Festival von Gstaad, dem Lucerne Piano Festival, dem St. Petersburger Musical Olympus-Festival, dem Budapester Frühlingsfestival, dem Festival Klangräume von Waidhofen, den SWR-Schwetzinger Festspielen, dem Musikdorf Ernen, dem Cervo-Kammermusikfestival.
In der Saison 2020/21 wird sie Tschaikowskys Klavierkonzert mit den Prager Symphonikern, Skrjabins Prometheus mit dem Polnischen Radio-Sinfonieorchester und Mozarts Klavierkonzert Nr. 21 mit der Königlichen Philharmonie Galiziens spielen. Ausserdem wird sie u.a. in Klavierabenden im Mariinsky Saal von St. Petersburg, im Palau de la Música von Barcelona, îm Teatro Principal von Vitoria, im Auditorio Nacional von Madrid, im Auditorium von Turin, in der Philharmonie von Paris und im Conservatorio "G. Verdi" von Mailand und beim Festival La Roque d'Anthéron zu hören sein.

 

Während ihres Studiums am Moskauer Konservatorium widmete sie sich intensiv der Kammermusik bei Professor Aleksander Bondurjiansky. Wertvolle künstlerische Impulse erhielt Varvara von renommierten Klavierpädagogen und Pianisten wie Vladimir Krainev, Karl-Heinz Kämmerling, Dmitry Bashkirov und Andrzej Jasinski.

 

Von 2011 bis 2013 unterrichtete sie als Lehrbeauftragte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Im Rahmen des Festivals Klangräume in Waidhofen ist eine Live-Aufnahme mit Werken von Beethoven und Schumann entstanden. Erschienen sind bei Discamera CD-Einspielungen mit Mozart-Sonaten, Händel-Suiten und Werken von Liszt, die auf Itunes, Spotify, Amazon und Google Play erhältlich sind .

 

www.varvara-piano.com

 

3/2019

 

Künstlerische Bewertung durch die Jury


Diese Pianistin ist zweifellos eine Ausnahmeerscheinung durch ihren unbedingten Willen zur Gestaltung und der Erkundung von Grenzen; dafür ist sie bereit, mit ihrer brillanten, wenngleich unkonventionellen pianistischen Technik alles zu wagen. Ihr Rezital mit Werken Chopins, Mozarts und der Kreisleriana Schumanns steigerte sich zu einem Rausch extremer emotionaler Zustände, der gleichwohl durch eine wache und überlegene musikalische Intelligenz gebändigt schien.

 

Ungewöhnlich ist die Fähigkeit Varvaras, Zwischentöne und Zusammenhänge hörbar zu machen, die von den meisten Interpreten achtlos übersehen werden. Ihre Interpretation des C-Dur-Konzertes KV 467 von Mozart bildete hier den absoluten Höhepunkt des Concours 2012, der nochmals in der provozierenden spontan wirkenden Gestaltung der selbst komponierten Kadenzen zu diesem Konzert kulminierte.

 

Ueberraschend „klassisch“ war dagegen die abschliessende Interpretation des c-Moll- Konzerts von Beethoven, in dem wiederum vor
allem in der Kadenz zum ersten Satz etwas von der Verblüffung aufblitzte, die das Auftreten dieser Pianistin im Wettbewerb auslöste.

 

 

Pressestimmen

 

Berauschend
Thomas Zehetmair und Varvara in Winterthur
(…) Im vergangenen Jahr gewann sie Haupt-, Publikums- und Mozart-Preis beim Zürcher Concours Géza Anda, und ihr Mozart-Spiel ist in der Tat geprägt von einer äusserst geschmackvollen und lebendigen Artikulation, zahlreichen feinen Farbdifferenzierungen und vor allem einem schönen Verständnis für das innere Leben dieser Musik. (…)

Neue Zürcher Zeitung – 1. November 2013 –
Alfred Zimmerlin

 

Feine Mozart-Ueberraschung
Die russische Pianistin Varvara bei den Schwetzinger Festspielen

(…) Grandiosen koloristischen Reichtum entfaltete Varvara in Prokofjews Programm krönender „Romeo- und Julia“-Suite op. 75, die bei ihr nie den Charakter einer reisserischen Nummernrevue bekam und so als bruchlos spannende Klaviererzählung erlebbar wurde.
Aber ohne das wunderbare kleine Mozart-Adieu der sympathisch uneitlen Russin hätte an diesem Schwetzinger Vormittag ein wichtiges Mosaiksteinchen gefehlt.

Rhein-Neckar-Zeitung – 16. Mai 2013 –
Klaus Ross

 

Neue Akzente am Klavier

(…) Varvaras Grösse ist, bei all ihrer Bühnenpräsenz ihre Bescheidenheit, gepaart mit brillanter Technik und mustergültiger „ganzkörperlicher“ Anschlagskultur. Ihr Spiel ist stets rund und federnd, dynamisch und auch im Fortissimo unglaublich weich. (…) Bei Varvara hört man neue Melodielinien, neue Akzente, neue Zusammenhänge. Musik in dieser Qualität wird zum Aha-Erlebnis, zum Wechselbad der Gefühle, in das Varvara ihr Publikum hineinzieht – in ihrer bescheidenen, grossen und brillanten Art.

Krone Innsbruck – 22. Oktober 2012 –
Thomas Nussbaumer

 

> www.varvara-piano.com

 

 

Repertoire / Klavierkonzerte

 

Bach
Klavierkonzert f-Moll BWV 1056
Klavierkonzert A-Dur BWV 1055
Klavierkonzert d-Moll KWV 1052

 

Mozart
Klavierkonzert Nr. 12 A-Dur KV 414
Klavierkonzert Nr. 17 G-Dur KV 453
Klavierkonzett Nr. 20 d-Moll KV 466
Klavierkonzert Nr. 21 C-Dur KV 467
Klavierkonzert Nr. 23 A-Dur KV 488
Klavierkonzert Nr. 24 c-Moll KV 491
Klavierkonzert Nr. 27 B-Dur KV 595

 

Beethoven
Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur op. 15
Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 19
Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37
Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58
Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73

 

Mendelssohn
Klavierkonzert Nr. 1 g-Moll op. 25

 

Chopin
Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll op. 11
Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll op. 21

 

Schumann
Klavierkonzert a-Moll op. 54

 

Liszt
Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur

 

Brahms
Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15
Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 83

 

Tschaikowsky
Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll op. 23
Allegro brillante

 

Glasunov
Klavierkonzert Nr. 2 op. 100

 

Rachmaninov
Klavierkonzert Nr. 1 fis-Moll op. 1
Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll op. 18
Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll op. 30
Klavierkonzert Nr. 4 g-Moll op. 40
Rhapsodie über ein Thema von Paganini

 

Ravel
Klavierkonzert G-Dur

 

Scrjabin
Prometheus op. 60

 

Prokofiev
Klavierkonzert Nr. 1 Des-Dur op. 10
Klavierkonzert Nr. 3 C-Dur op. 26

 

Schostakowitsch
Klavierkonzert Nr. 1 c-Moll op. 35

 

Schnittke
Konzet für Klavier und Streicher

 

Martin
Klavierkonzert Nr. 2

 

Bartók
Klavierkonzert Nr. 3 Sz 119

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