MUSIKDORF ERNEN FESTIVAL 2017

MUSIKDORF ERNEN FESTIVAL 2017

GÉZA ANDA FESTIVAL 2016

HORTENSE ANDA

HORTENSE ANDA-BÜRLE

Teilnehmer

Hisako Kawamura#

Hisako Kawamura

  • Hisako  Kawamura
  • Japan
  • Alter: 36
  • weiblich
  • Profilaufrufe: 3162
  • Concours (Platzierung): 2003 (3.)
Über mich:

"Hisako Kawamura ist ein glänzendes Talent. Im Unterschied zur Mehrheit der Pianisten, die über eine eher ohnmächtig machende Technik verfügen, ist sie fähig die Musikwerke neu zu entdecken und besitzt außerdem einen einwandfreien Geschmack, sowie das Maßgefühl. Dieser Qualität begegnet man äußerst selten, doch Hisako Kawamura ist für die Bühne geboren." - Elisso Wirssaladze.

 

Als eine der gefragtesten Pianistinnen ihrer Generation präsentierte sich Hisako Kawamura zuletzt als Solistin mit dem Russian National Orchestra unter Leitung von Mikhail Pletnev und dem Rundfunk Sinfonieorchester Berlin unter Leitung von Marek Janowski.

 

In der Saison 2012/13 stehen u.a. Tourneen mit der Tschechischen Philharmonie unter Chefdirigent Jiří Bělohlávek und dem Japan Philharmonic Orchestra unter Alexander Lazarev, Duo-Abende mit dem Cellisten Clemens Hagen auf dem Programm.

 

Geboren in Nishinomiya (Japan), aufgewachsen in Deutschland, identifiziert sie sich sowohl mit der europäischen als auch der japanischen Kultur. Stark beeinflusst von ihren Lehrern - Vladimir Krainev aus Russland und Małgorzata Bator-Schreiber aus Polen - lernte sie darüber hinaus die slawische Musik schätzen.

 

Ihre von der internationalen Kritik begeistert aufgenommene Debüt-CD bei DiscAuvers mit Werken von u.a. Sergei Prokofiew, sowie ihre Schumann- und Chopin-Einspielung bei RCA Red Seal zeugen von ihrer Vielseitigkeit.

 

Sie ist mehrfache Preisträgerin, etwa beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München und dem Concours Géza Anda in Zürich. Spätestens nach dem Gewinn des Concours Clara Haskil in Vevey, zog sie die Aufmerksamkeit der Musikszene auf sich.
Es folgten Einladungen internationaler Orchestern (u.a. Wiener Symphoniker, Berner Sinfonie Orchester, RTÉ Symphony Orchestra Dublin, RSO Moskau, St. Petersburg Philharmonic Orchestra, NHK Symphony Orchestra, Yomiuri Symphony Orchestra, Japan Philharmonic Orchestra unter Alan Buribayev, Alexander Dmitriev, Vladimir Fedosseyev, Junichi Hirokami, Eliahu Inbal, Kenichiro Kobayashi, Alexander Lazarev, Erwin Lukac und Tatsuya Shimono).

 

Für ihre künstlerische Tätigkeit erhielt sie diverse Kultur-Preise: Fresh Artist Award der Nippon Steel Corporation, Idemitsu Music Prize der Firma Idemitsu Kosan, Preis der Chopin-Gesellschaft Japan, der IUE-Kulturpreis und der Hotel Okura Musik Preis.

 

Zuletzt nahm sie den Förderpreis für Junge Künstler im Fach Musik vom Minister für Erziehung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie Japans entgegen.

 

Inspiriert von der engagierten pädagogischen Tätigkeit ihrer Mentoren unterrichtet sie seit Mai 2011 an der Folkwang Universität der Künste Essen und ist gleichzeitig seit Februar 2013 Sonderlehrbeauftragte in Tokyo College of Music.

 

> www.hisakokawamura.com

 

 

Hisako Kawamura über ihre Teilnahme am Concours Géza Anda:

 

Der 3. Preis beim Concours Géza Anda hat mir nicht nur zahlreiche Auftrittsmöglichkeiten in Europa geschenkt, sondern auch die Tür jener mir bis dahin unbekannt gebliebenen japanischen Konzertwelt eröffnet. Da man als Preisträger auch etliche Jahre nach der Teilnahme so wunderbar betreut wird, wächst man mit den anderen Gewinnern dieses Wettbewerbs wie eine Familie, die alle 3 Jahre Zuwachs bekommt, zusammen!
Hisako

 

 

Künstlerische Bewertung durch die Jury 2003

 

Zu den Vorzügen der erst 22-jährigen Japanerin Hisako Kawamura gehören eine heitere, wenn nötig springlebendige musikalische Grundeinstellung, die sich auch in ihrer Mimik und Gestik ablesen lässt, ohne dass man je den Eindruck gewinnt, es handelte sich um eine äusserliche, «aufgesetzte» Attacke auf das Wohlwollen der Zuhörer. Dazu ist Kawamuras musikalische Wahrheitsfindung zu präzise auf die Inhalte und Gehalte eines Werkes hin ausgerichtet. Zwei Sätze aus Beethovens schwierig zu deutender Es-Dur- Sonate op. 7, Schuberts Sonate in A-Dur (D 959) und Chopins F-Dur-Etüde op. 10,8 – besonders flink und reich in den farblichen Registern zum Allerbesten gegeben! – bewiesen ihre erfolgreichen Bemühungen, dem furiosen Spiel der Hände Sinn und Verstand zu verleihen, alles Technische in Verbindung mit gestalterischen Einsichten zur Diskussion zu stellen. Kawamuras Spiel, ihr Auftreten ist von erfrischender, gewinnender Herzlichkeit. Und selbst in den dunkleren Momenten eines schwermütigen Beethoven-Satzes scheint bei ihr die Sonne durch die Wolken der Wiener Klassik zu blinzeln.

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