MUSIKDORF ERNEN FESTIVAL 2017

MUSIKDORF ERNEN FESTIVAL 2017

GÉZA ANDA FESTIVAL 2016

HORTENSE ANDA

HORTENSE ANDA-BÜRLE

Teilnehmer

Dasol Kim#

Dasol Kim

  • Kim Dasol
  • Republik Korea
  • Alter: 28
  • männlich
  • Profilaufrufe: 6747
  • Concours (Platzierung): 2012 (2.)
Über mich:

Dasol Kim gehört zu den vielbewunderten Begabungen der jungen Pianistengeneration.

 

Die internationale Presse hebt besonders die spannungsreiche geistige Durchdringung seiner Interpretationen und seine klare feinsinnige Artikulation hervor.

 

Seit 2006 trat Dasol bei vielen internationalen Wettbewerben als Preisträger u.a. in Brüssel, Genf, München, Nagoya hervor. 2012 gewann er den 2. Preis beim Concours Géza Anda in Zürich. Im gleichen Sommer gewann er die Klavierolympiade von Bad Kissingen. 2013/14 war er Artist in residence der Kumho Cultural Foundation, die ihm unzählige Auftritte in Asien u.a. auch ein Konzert mit den New Yorker Philharmonikern unter Alan Gilbert ermöglichte. 2015 gewann er den Young Artist Award in New York.

 

Unter der Leitung von Michael Sanderling spielte Da Sol mit dem MDR Sinfonieorchester Leipzig mit viel Erfolg Beethovens 2. Klavierkonzert. In der Berliner Philharmonie debütierte er mit dem Kammerorchester Berlin. Darüber hinaus ist er regelmäßig mit der Deutschen Streicherphilharmonie und anderen Ensembles auf Tournee.

 

Im Sommer 2011 begeisterte er das Publikum beim Klavierfestival La Roque d’Anthéron. Ausserdem gastierte er beim Internationalen Klavierfestival junger Meister 2011 am Bodensee und spielte dort Rachmaninovs Klavierkonzert Nr. 3 mit der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz. Im Juni 2012 konzertierte er in der Tonhalle Zürich in Begleitung des Musikkollegiums Winterthur (Theodor Guschlbauer) und des Tonhalle-Orchesters (David Zinman). Als gefragter Solist und Kammermusiker ist er inzwischen auf vielen Podien international anzutreffen.

 

Dasol wurde 1989 in Pusan (Südkorea) geboren. Den ersten Kontakt zum Klavier bekam er erst als elfjähriger. Die ersten Schritte brachte er sich durch Abhören und Nachspielen von Bartóks Aufnahmen der Kindertänze selbst bei. Später studierte er als Jungstudent an der Kunstoberschule in Pusan bei In Il Kim und in der Nachwuchsförderklasse der University of National Arts in Seoul bei Prof. Jong Phil Lim.

 

Im Oktober 2006 setzte er sein Klavierstudium an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig bei Prof. Gerald Fauth fort. Seit 2010 studiert er an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling und nach dessen Tod bei Prof. Arie Vardi.

 

 

>   www.pianistdasol.com

 

 

 

 

Künstlerische Bewertung durch die Jury


Dasol Kims Darstellung von Ravels Gaspard de la Nuit verblüffte von Anbeginn durch eine mühelose und artistische, jedoch niemals zum Selbstzweck werdende technische Beherrschung, die auf einem Niveau ansetzte, auf dem die meisten Pianisten enden. Dadurch verlieh Da Sol dem Stück neue Perspektiven und Farben und eine Unmittelbarkeit, die das grosse gestalterische Potential dieses Pianisten eindrucksvoll zeigte.

 

Während seine Mozart-Darstellung dann vielleicht zu „perfekt“ und damit etwas blass erschien, überwältigte seine Interpretation des Rachmaninov-Konzertes Nr. 3 erneut durch sein Gespür für Zwischentöne und den melancholischen Grundzug dieses Werks, sein Gefühl für die grosse Architektur wie für die einzelne, kostbare Phrase, realisiert mittels einer stupenden und gleichzeitig unverkrampften Virtuosität, die sich immer mehr in den Dienst der geistigen Konzeption des Stückes stellte.

 

 

Klavierkonzerte

 

Bach

Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll BWV 1052

Klavierkonzert Nr. 4 A-Dur BWV 1055

Klavierkonzert Nr. 5 f-Moll BWV 1056

 

Haydn

Klavierkonzert D-Dur HOB. XVIII:11

 

Mozart

Klavierkonzert Nr. 9 C-Dur KV 271
Klavierkonzert Nr. 12 A-Dur KV 414
Klavierkonzert Nr. 13 C-Dur KV 415
Klavierkonzert Nr. 17 G-Dur KV 453
Klavierkonzert Nr. 19 F-Dur KV 459
Klavierkonzert Nr. 20 d-Moll KV 466
Klavierkonzert Nr. 21 C-Dur KV 467
Klavierkonzert Nr.  23 A-Dur KV 488
Klavierkonzert Nr. 24 c-Moll KV 491
Klavierkonzert Nr. 25 C-Dur KV 503

 

Beethoven

Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur op. 15
Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 19
Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37
Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58
Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73
Choral-Fantasie op. 80
Tripelkonzert C-Dur op. 56

 

Mendelssohn

Klavierkonzert Nr. 1 g-Moll op. 25
Klavierkonzert Nr. 2 d-Moll op. 40

 

Chopin

Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll op. 11
Klavierkonzert No. 2 f-Moll op. 21
Andante Spianato et Grande Polonaise brillante op. 22

 

Schumann

Klavierkonzert A-Moll op. 54

 

Liszt

Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur
Klavierkonzert Nr. 2 A-Dur

 

Brahms

Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15

 

Saint-Saens

Klavierkonzert Nr. 1 D-Dur op. 17

Klavierkonzert Nr. 2 g-Moll op. 22

Klavierkonzert Nr. 3 Es-Dur op. 29

 

Tschaikowsky

Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll op. 23

 

Grieg

Klavierkonzert a-Moll op. 16

 

Rachmaninov

Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll op. 18

Klavierkonzert Nr. 3 d-Moll op. 30

Rhapsodie über ein Thema von Paganini op. 43

 

Ravel

Klavierkonzert G-Dur

 

Prokofiev

Klavierkonzert Nr. 1 Des-Dur op. 10

Klavierkonzert Nr. 3 C-Dur op. 26

 

Gershwin

Klavierkonzert  F-Dur

Rhapsodie in Blue

 

Presseauszüge

 

 

Exzentrisch schön

Der koreanische Pianist Da Sol bei Winners & Master, München

 

 

(...) Der erst 25-jährige Da Sol ist ein brillanter Techniker, er spielt Triller, die zu einem stehenden Ton verschwimmen ebenso wie stechend klare Tonwechsel. Er spielt ein federweiches Pianissimo genauso wie ein eisig-klares und metallenes Piano. Und sein Forte ist extrem, wenn er den Steinway-Flügel immer wieder an fast berstende Lautstärke-Grenzen hämmert. Doch am beeindruckendsten ist seine Werkauswahl, insbesondere vor der Pause. Da beginnt der junge Virtuose mit einer unscheinbaren Haydn-Sonate, die so überhaupt nicht dazu geeignet ist, die Spieltechnik auszustellen. So dient seine Fertigkeit allein der Musik, denn die Klarheit der Komposition, die nichts im Pedal-Nebel verschwinden lässt, hat ihr Tücken.

 

Da Sol aber spielt sie mit einer gesunden Distanz und gefährlichen Leere. Doch die leichtfüssig perlenden Vorschläge im 3. Satz und die Fermaten im 1. Satz hauchen seinem analytischen Vortrag eine eigenwillige Lebendigkeit ein, die umwerfend ist. Mit Isang Yuns "Fünf Klavierstücken" von 1958 zeigt er einen grossartigen Umgang mit moderner Tonalität, indem er nicht an jedem einzelnen Ton festhält - anders als die Geanuigkeit, mit der er Haydn spielte - sondern die Harmonien mehr als Flächen begreift, die er schön nebeneinanderstellt. Und Ravels "Gaspard de la Nuit" zeigt all seine Fähigkeiten ebenso wie sein buntes und nuanchenreiches Spiel. (...)

 

Süddeutsche Zeitung - 30. Juni 2014 - Rita Argauer

 

Bilder aus Tönen: Drittes philharmonisches Konzert im Pfalzbau

 

Das dritte philharmonische Konzert im Ludwigshafener Pfalzbau brachte die Begegnung mit zwei interessanten Künstlern: Am Pult der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz stand Michael Sanderling, Chefdirigent der Dresdner Philharmonie. Und den Solopart von Mozarts Klavierkonzert in Es-Dur ("Jeunehomme-Konzert", KV 271) übernahm der junge koreanische Pianist Da Sol Kim. (...)

 

Vor der Pause wartete Da Sol Kim mit einer stilvollen, eleganten Wiedergabe von Mozarts "Jeunehomme"-Konzert auf und beeindruckte besonders durch verfeinerte Anschlagskultur und brillantes Fingerspiel beim perlenden Passagenwerk. Lebendig und flexibel entfaltete sich zudem der konzertante Dialog des Solisten mit den Philharmonikern, wobei der Orchesterklang im zweiten und dritten Satz mitunter freilich zu robust geriet. Von bestrickender Schönheit war dann Kims Zugabe: Schumanns Arabeske in C-Dur (op. 18)

 

Die Rheinpfalz - 24. Februar 2014 - Gabor Halasz

 

 

 

Feine Kunst von grosser Reife

 

Bei Ravels Gaspard de la nuit war kein Tastenlöwe am Werk, sondern ein Klangbildmaler, der jeder Eindeutigkeit auch ein Mysterium hinzufügt. Der Solist bot verfeinerte Kunst von unglaublicher Reife. Der junge Mann wird schon international gerühmt, studiert aber noch in Hannover. Nicht nur das Publikum , sondern auch das Orchester der Sinfonia Varsovia huldigte diesem jungen Mann.

Norddeutsche Rundschau - 26. Oktober 2013

 

 

Trotz Zurückhaltung Feuer im Spiel

 

Während der gesamten Matinée bewies der junge Mann eine eindrucksvolle Palette der Stimmungen - ob erzählend, blumenreich duftend, kindlich-liedhaft, idyllisch schwärmend, herrisch oder besonnen. Da Sol wäre im 19. Jahrhundert gewiss als Popstar gefeiert worden, als Tastenzauberer. Allein ihm zuzuschauen raubte den Atem, entsprechend faszinierend war das hörbare Ergebnis.

Südkurier Friedrichshafen - 15. Januar 2013 - Sabine von Bellersheim

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